In den größeren Streuobstwiesen kommen bis zu 5.000 verschiedene Arten vor! Schauen wir einmal genauer hin, was die Obstwiese als Lebensraum so attraktiv macht:

Sie bietet reichlich Nahrung in Form von Blüten, Blättern, Früchten und morschem Holz. Je älter ein Baum ist, umso mehr Risse und Höhlen entstehen darin. Solche Bäume bezeichnet man auch als Habitatbäume. Dort wohnen Vögel wei Grünspecht, wendehals udn Halsbandschnäpper, und auch kleine Säugetiere wie Fledermäuse und Siebenschläfer finden in Baumhöhlen einen Nist- und Schlafplatz. Wichtig ist auch, dass die Wiesen unter den Bäumen blütenreich sind, damit dort viele Insekten vorkommen. Wenn dann noch kleine Strukturen wie Trockenmauern und selten gemähte Säume vorhanden sind, ist der Lebensraum „Streuobstwiese" perfekt für eine reichhaltige Tierwelt.

 

Grafik Infotafel C5

Grafik aus der Informationstafel Streuobst, Layout Stefanie Heinrich/Büro Aichele & Jackmuth